Stracciatella-Eis-Desserts

Eis-Sandwich Art Schwarzwälder Kirsch

Unsere Küchengeräte haben Verstärkung bekommen! 😂 Emma hat bei uns Einzug gehalten. Emma ist eine Eismaschine von Springlane. Falls du die Seite noch nicht kennst, schau mal rein. 

Aber zurück zu Emma. Diesen Namen haben nicht wir ihr ausgesucht, die heißt von Haus aus so…nebenbei…haben deine Küchengeräte Namen? Wenn ja – schreib mir wie sie heißen.Ich würde mich freuen. 😊👍 Wenn nein – bitte verurteile mich nicht… 😂 Bei uns wohnen Miss Kitty (unsere KitchenAid), Little Betty (unsere kleine Küchenmaschine), Ernesto (unsere Espresso-Maschine), Werner (unser Gas-Grill) und nun auch Emma unsere Eismaschine 🤣😍😊

Und mit ihr lässt sich ganz leicht zauberhaft cremiges Eis zubereiten. Wie z.B. das Stracciatella-Eis hier. Aus dem Rezept erhälst du ungefähr 10 große Kugeln. Du brauchst dafür

  • 300 ml Vollmilch
  • 200 g Sahne
  • 1 Päckchen Bourbon-Vanillezucker (oder 1 TL selbstgemachter Vanillezucker)
  • 4 Eigelb
  • 90 g Zucker
  • 100 g Zartbitterschokolade (70% Kakao)

Die Milch, die Sahne und den Vanillezucker in einen Topf geben und unter Rühren aufkochen. Bei schwacher Hitze 5 Minuten köcheln lassen, danach zur Seite stellen.

Die Eigelbe mit dem Zucker in einer hitzebeständigen Schüssel mit dem Schneebesen (Handrührgerät) gut verrühren. Die heiße Milch unter ständigem Rühren langsam in die Eigelbmischung gießen. Über dem heißen Wasserbad cremig aufschlagen. Die Creme in eine kalte Schale geben und über einem kalten Wasserbad (Eiswasser) solange weiter schlagen bis die Masse abgekühlt ist.

Die Masse in die Eismaschine füllen und für ca. 40 Minuten (kann je nach Maschine variieren) gefrieren lassen.

Währenddessen die Schokolade hacken und über dem heißen Wasserbad unter Rühren schmelzen. Die geschmolzene Schokolade in einen kleinen Gefrierbeutel geben.

Ein Drittel der Eismasse in eine Gefrierbox geben. Eine Spitze des Gefrierbeutels klein abschneiden und ebenfalls ein Drittel der Schokolade in dünnen Fäden auf das Eis spritzen. Ein weiters Drittel der Eismasse auf den Schokolade-Fäden verteilen und wieder mit Schokolade bespritzen. Dies mit dem verbleibenden Drittel wiederholen. Zum Schluss das Eis mit einer Gabel gut durchmischen, um die Schoko-Fäden aufzubrechen und im Eis zu verteilen. Zum Festwerden in der geschlossenen Box in den Gefrierschrank geben.

Jetzt zu dem Biskuit – hierfür brauchst du eine Teilmenge von Fabelhafter Tortenbiskuit mit Kakao

  • 120 g Zucker
  • 50 g Speisestärke
  • 80g Mehl
  • 4 Eier
  • 20 g Kakao

Den Backofen auf 175 Grad vorheizen.

4  Eier trennen und die 4 Eiweiße steif schlagen. Dabei langsam 60 g Zucker einrieseln lassen.

4 Eigelbe und 60 g Zucker schön cremig schlagen. Geschlagenes Eiweiß darauf geben. Stärke, Mehl und Kakao mischen und vorsichtig auf den  Eischnee sieben. Alles vorsichtig unter die Creme heben. Ein Backblech mit Backpapier belegen. Den Teig darauf verteilen, für 10 – 12 Minuten backen. Zum Kühlen auf den mit Backpapier belegten Backofenrost stürzen.

Nach dem Auskühlen den Biskuit auf die Arbeitsplatte ziehen und mit einem Glas Kreise ausstechen. 

Jetzt noch die Kirsch-Soße:

  • 1 Glas Schattenmorellen
  • 1 – 2 EL Kirschwasser
  • 2 El Speisestärke

Die Kirschen mit Saft in einen Topf geben. Die Speisestärke mit etwas kaltem Kirschsaft glatt rühren. Das Kirschwasser zu den Kirschen geben. Die Kirschen aufkochen und die Stärke einrühren. Nochmal kurz aufkochen. Abkühlen lassen und pürieren.

Das Eis aus dem Gefrierschrank nehmen und leicht antauen lassen.

Auf einen Dessertteller einen Spiegel der Kirschsoße geben. Einen Biskuit-Kreis darauf setzen. Mit einem Eiskugelformer eine Kugel Eis auf den Biskuit setzen und einen weitern Biskuit-Kreis locker schräg auf die Eiskugel legen. Fertig! 

Oder…

Stracciatella-Eis mit Kirsch-Dip

Stracciatella-Eis und Kirschsoße für den Dip wie oben beschrieben zubereiten.

Zum Servieren auf  einen Dessertteller einen Spiegel der Kirschsoße geben. Eine Kugel Eis auf ein Waffelhörnchen setzen und auf den Teller in die Kirschsoße legen.

Probiere es aus und schreibe mir wie es dir gefällt! Und schick gern auch ein Foto von deiner Kreation! Ich freue mich darauf 😊😊

Korbbrot mit Sauerteig

Wir lieben Brot. Der Duft, wenn man den frischen Laib aus dem Ofen nimmt, das knuspernde Geräusch, wenn man ihn anschneidet, der erste Bissen, wenn noch ein wenig Wärme in ihm steckt… Die erste kleine Scheibe esse ich am liebsten nur mit Butter – jedesmal etwas ganz besonderes. Brot backen ist zu einem riesigen Trend geworden, was dafür sorgt, dass es viele schöne Hilfsmittel im Handel gibt, wie z.B. den sog. Gärkorb, in dem der Teig ruht und aufgeht, wodurch er zu einem schönen Laib geformt wird…so bekommst du ein klassisches Korb- oder Roggenmischbrot:

Für den Sauerteig

  • 200 g Roggenvollkornmehl
  • 200 ml Wasser

Tag 1 : 50 ml Wasser mit 50 g Roggenvollkornmehl mit den Knethaken des Handrührgerätes in einer Glas- oder Keramik-Schale vermischen. Lose mit Frischhaltefolie abdecken und 24 Stunden bei Zimmertemperatur ruhen lassen.

Tag 2: 50 ml Wasser und 50 g Roggenvollkornmehl mit den Knethaken unter den ersten Ansatz arbeiten. Wieder abgedeckt 24 Stunden ruhen lassen.

Tag 3: Am 3. Tag sollte der Ansatz bereits einen leicht säuerlichen Geruch haben. Noch einmal 100 ml Wasser und 100 g Mehl wie oben beschrieben unterarbeiten. Wiederum 24 Stunden ruhen lassen. Dann ist er fertig zur Verarbeitung.

Tip: Möchte man den Sauerteig weiter kultivieren, 50 g abnehmen,  in eine Schraubglas geben und im Kühlschrank aufbewahren (höchsten 1 Woche!). Danach kann man ihn vor dem Backtag wieder aufwecken. Hierfür werden 100 g Roggenvollkornmehl und 100 ml Wasser untergearbeitet. Mindestens 12 Stunden abgedeckt ruhen lassen. Auch hiervon können dann wieder 50 g für einen neuen Ansatz abgenommen werden, u.s.w..

Für das Korbbrot

  • 400 g Roggenmehl Type 1150
  • 270 g Weizenmehl Type 550
  • 150 g Sauerteig
  • 13 g Salz
  • 20 g frische Hefe
  • ca. 450 ml Wasser
  • Außerdem: Teigigel, Gärkorb (oval, 25 cm Länge), rechteckiger Pizzastein

Die Hefe in 100 ml Wasser auflösen. Mehl, Sauerteig und das Salz in eine Schüssel geben. Die Hefe-Wasser-Mischung dazugeben. Das ganze mit dem Knethaken der Küchenmaschine oder dem Handrührgerät 10 Minuten lang vermischen. Dabei langsam das restliche Wasser hinzufügen. Der Teig sollte nicht zu fest sein. Den Backofen mit Backblech oder Pizzastein auf dem Rost (Einschub im unteren Drittel) auf 250°C vorheizen. Den Teig 1 Stunde mit Folie abgedeckt ruhen lassen.

Danach den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einer Kugel formen und wieder 10 Minuten ruhen lassen.

Die Kugel mit den Händen flach drücken. Die obere Hälfte zur Mitte falten. Anschließend das Gleiche mit der unteren Hälfte tun. Etwas andrücken und durch Rollen mit den Händen zu einem Brotlaib formen. Diesen mit der Naht nach oben in einen Gärkorb (25 cm Länge) legen. Den Brotlaib im Körbchen nochmal abgedeckt ca. 30 Minuten ruhen lassen.

Den Pizzastein oder das Backblech mit einem Bogen Backpapier belegen und den Brotlaib aus dem Körbchen darauf stürzen. Dafür den Rost oder das Blech nicht aus dem Ofen nehmen! Nun entweder die Oberfläche igeln oder zweimal ca. 1 cm tief 5 cm von den Enden entfernt einschneiden. Das Brot leicht anfeuchten (geht am besten mit einer Blumenspritze). Dann 1 Schnapsglas Wasser unter das Backblech/den Rost schütten und die Ofentür schnell schließen. Das Brot für 50 Minuten backen.

Nach 1 1/2 Minuten die Ofentür für 5 Sekunden einen kleinen Spalt öffnen, um den entstandenen Dampf entweichen zu lassen. Nach weiteren 10 Minuten die Temperatur auf 200°C reduzieren. 

Das Brot aus dem Ofen nehmen und auf einen Kuchenrost legen. Nochmal leicht mit Wasser besprühen. Auskühlen lassen…und wohl verdient genießen!  😊💛👌