Dieses Gericht braucht keine Erklärung. Wer kennt und liebt sie nicht? Hier habe ich ein Rezept für euch, das sicher mit der Lasagne eures Lieblings-Italieners konkurrieren kann.
Ihr könnt hierfür natürlich auch fertige Lasagne-Platten verwenden.
Das Mehl, den Grieß und das Salz in einer großen Schüssel sorgfältig mischen. Anschließend in die Mitte eine Mulde formen und das Eigelb, 2 EL Wasser und das Öl hineingeben. Mit einer Gabel das Ei verquirlen und dabei nach und nach immer mehr Mehl unterarbeiten. Lässt sich die Masse mit der Gabel nicht weiter verarbeiten, mit den Händen weiter kneten, bis ein elastischer aber nicht zu weicher Teig entsteht. In Frischhaltefolie einpacken und bis zur weitern Verwendung ruhen lassen.
Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken. Möhre und Sellerie putzen und fein würfeln. Den Speck fein hacken. Die Nadeln des Rosmarin vom Zweig zupfen und hacken.
In einem großen Topf oder hoher Pfanne mit Deckel etwas Öl erhitzen. Das Gemüse und den Speck darin bei mittlerer Hitze ca. 10 Minuten andünsten. Rosmarin hinzugeben. Ist das Gemüse weich, das Hackfleisch zufügen und weitere 10 Minuten braten, bis es krümelig und leicht gebräunt ist. Den Rotwein angießen und die Tomaten zugeben. Kräftig mit Salz und Pfeffer würzen und mindestens 30 Minuten köcheln lassen.
Jetzt ist es an der Zeit die Nudelplatten zuzubereiten. Den Teig ca. 2 mm dick ausrollen. Das geht am leichtesten mit einer Nudelmaschine. Hier lassen sich ganz einfach längere Bahnen passend für eine Auflaufform oder kleine Platten ca.11 x 15 cm groß für kleine Formen herstellen. Wir haben 12 kleine Platten aus dem Teig hergestellt und diese auf 4 kleine Portionsformen verteilt, so dass wir in jeder Form 3 Nudel-Lagen bekommen haben. Die Platten einzeln bis zur weiteren Verwendung auf einem Holzbrett zur Seite stellen. Die Teigplatten können auch ein bis zwei Tage vorher zubereitet und mit Lagen von Pergament-Papier dazwischen übereinander und abgedeckt im Kühlschrank aufbewahrt werden.
Die Milch mit Muskat, Salz und Pfeffer in einem Topf aufkochen. In einem anderen Topf die Butter bei mittlerer Hitze schmelzen. Das Mehl zugeben und unter ständigem Rühren kurz anschwitzen. Dann vorsichtig nach und nach die heiße Milch unterrühren, so dass eine glatte Soße entsteht. Diese bei geringer Wärmezufuhr 5 Minuten garen. Den Großteil des Parmesan (etwas zum bestreuen übrig lassen) einrühren und mit Muskat, Salz und Pfeffer abschmecken.
Auflaufform(en) mit etwas Olivenöl einfetten. Den Boden der Form(en) mit Béchamelsoße bedecken und eine Lage Nudeln hineinlegen (die PLatten sollen sich nicht überlappen). Mit Bolognese bedecken und auf diese wieder Béchamelsoße geben. Nun alles 2 mal wiederholen und mit Béchamelsoße abschließen.
Den Mozzarella zerpflücken und darauf zerteilen, den restlichen Parmesan darüber streuen. Die Lasagne nochmal mit Muskat, Salz und Pfeffer würzen.
Mit Alufolie bedecken und 30 Minuten im Ofen backen. Die Folie abnehmen und in 20 – 30 Minuten goldbraun fertig backen.
Nach dem Backen kurz ruhen lassen und genießen!
Dazu schmeckt ein frischer, gemischter Beilagen-Salat.
Viel Spaß und guten Appetit!
Nie wieder Vanillin-Zucker kaufen
Wir haben oft darüber gelesen, aber es nie ausprobiert. Jetzt einmal getan…nie wieder ohne!!
Die kostbaren Vanille-Schoten strotzen noch vor Aroma, selbst wenn man das Mark herausgekratzt hat.
Steckt man diese in ein gut verschließbares Gefäß mit Zucker, ist dieser nach einigen Tagen wundervoll aromatisiert.
Man kann ihn in der gleiche Menge wie gekauften Vanillin-Zucker verwenden. Eine Tüte enthält 8 Gramm, das entspricht ca. einem gehäuften Teelöffel.
In vielen Pralinen- oder Eis-Rezepten wird Glucose-Sirup / Zucker-Sirup / Invertzucker verwendet. Natürlich kann man diesen kaufe, man kann ihn aber auch ganz einfach selber machen 😊
Dafür 1 kg Zucker mit 500 ml Wasser und 1 1/2 TL Zitronensäure (Pulver – kein Saft!) in einem nicht zu kleinen Topf verrühren und auf 70 – 80 Grad erhitzen. Am Besten ihr überprüft die Temperatur mit dem Thermometer (Zuckerthermometer oder digitales Fleischthermometer). Wenn ihr kein Thermometer habt, achtet darauf, dass die Zuckerlösung nicht anfängt zu kochen, dann ist sie zu heiß. Nun sollte das Ganze 1 1/2 Stunden bei gleichbleibender Temperatur (falls euer Herd eine Warmhaltefunktion hat, ist das die perfekte Heizstufe) gehalten werden. Zwischendurch immer mal wieder umrühren. Danach gebt ihr 1 1/2 TL Natron zur Neutraliesierung der Säure hinzu. Hierbei fängt es sehr stark an zu schäumen. Der Schaum legt sich beim Abkühlen wieder.
Nach dem Abkühlen den Sirup in Flaschen oder Gläser füllen. Er hält sich kühl gelagert über Jahre!