Um eine frische Gemüsebrühe zuzubereiten braucht man nur 1 -2 Bund Suppengrün, also Möhren, Lauch, Sellerie, Petersilie und eine Zwiebel. Man kann aber auch genauso gut Gemüse- und Kräuter-Reste dafür verwenden. Heiß abgefüllt in Twist-off-Gläser hält sie sich eine ganze Weile. So habt ihr eine frische Brühe zum Kochen zur Hand und müsst nicht auf Instant-Produkte zurückgreifen. Ihr könnt durch die Zusammenstellung des Gemüses und der Kräuter immer wieder die Geschmacks-Nuancen variieren, ganz nach Lust, Laune und Gelegenheit.
Ich habe heute als Grundlage Staudensellerie, Möhren und Thymian verwendet.
Schneidet also einfach euer geputztes und gewaschenes Gemüse in nicht zu grobe Stücke und los gehts 😉
Klassische Zutaten für 1 Liter Brühe:
Das Öl in einem großen Topf erhitzen und das Gemüse bei starker Hitze darin anbraten. 1 Liter Wasser angießen, 1 TL Salz und evtl. die Pfefferkörner zugeben und zum Kochen bringen.
Bei geringer Wärmezufuhr ca. 1 Stunde kochen lassen. Danach durch ein feines Sieb gießen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Zum Aufbewahren heiß in vorbereitete Twist-off-Gläser füllen, verschließen und sofort auf den Kopf stellen oder in gefrier fähige Behältnisse füllen, abkühlen lassen und einfrieren.
Übrigens: Wer auf die Zugabe von Fett bei seiner Gemüsebrühe verzichten will, gibt das Gemüse einfach in kochendes Salzwasser.
Dieses Gericht braucht keine Erklärung. Wer kennt und liebt sie nicht? Hier habe ich ein Rezept für euch, das sicher mit der Lasagne eures Lieblings-Italieners konkurrieren kann.
Ihr könnt hierfür natürlich auch fertige Lasagne-Platten verwenden.
Das Mehl, den Grieß und das Salz in einer großen Schüssel sorgfältig mischen. Anschließend in die Mitte eine Mulde formen und das Eigelb, 2 EL Wasser und das Öl hineingeben. Mit einer Gabel das Ei verquirlen und dabei nach und nach immer mehr Mehl unterarbeiten. Lässt sich die Masse mit der Gabel nicht weiter verarbeiten, mit den Händen weiter kneten, bis ein elastischer aber nicht zu weicher Teig entsteht. In Frischhaltefolie einpacken und bis zur weitern Verwendung ruhen lassen.
Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken. Möhre und Sellerie putzen und fein würfeln. Den Speck fein hacken. Die Nadeln des Rosmarin vom Zweig zupfen und hacken.
In einem großen Topf oder hoher Pfanne mit Deckel etwas Öl erhitzen. Das Gemüse und den Speck darin bei mittlerer Hitze ca. 10 Minuten andünsten. Rosmarin hinzugeben. Ist das Gemüse weich, das Hackfleisch zufügen und weitere 10 Minuten braten, bis es krümelig und leicht gebräunt ist. Den Rotwein angießen und die Tomaten zugeben. Kräftig mit Salz und Pfeffer würzen und mindestens 30 Minuten köcheln lassen.
Jetzt ist es an der Zeit die Nudelplatten zuzubereiten. Den Teig ca. 2 mm dick ausrollen. Das geht am leichtesten mit einer Nudelmaschine. Hier lassen sich ganz einfach längere Bahnen passend für eine Auflaufform oder kleine Platten ca.11 x 15 cm groß für kleine Formen herstellen. Wir haben 12 kleine Platten aus dem Teig hergestellt und diese auf 4 kleine Portionsformen verteilt, so dass wir in jeder Form 3 Nudel-Lagen bekommen haben. Die Platten einzeln bis zur weiteren Verwendung auf einem Holzbrett zur Seite stellen. Die Teigplatten können auch ein bis zwei Tage vorher zubereitet und mit Lagen von Pergament-Papier dazwischen übereinander und abgedeckt im Kühlschrank aufbewahrt werden.
Die Milch mit Muskat, Salz und Pfeffer in einem Topf aufkochen. In einem anderen Topf die Butter bei mittlerer Hitze schmelzen. Das Mehl zugeben und unter ständigem Rühren kurz anschwitzen. Dann vorsichtig nach und nach die heiße Milch unterrühren, so dass eine glatte Soße entsteht. Diese bei geringer Wärmezufuhr 5 Minuten garen. Den Großteil des Parmesan (etwas zum bestreuen übrig lassen) einrühren und mit Muskat, Salz und Pfeffer abschmecken.
Auflaufform(en) mit etwas Olivenöl einfetten. Den Boden der Form(en) mit Béchamelsoße bedecken und eine Lage Nudeln hineinlegen (die PLatten sollen sich nicht überlappen). Mit Bolognese bedecken und auf diese wieder Béchamelsoße geben. Nun alles 2 mal wiederholen und mit Béchamelsoße abschließen.
Den Mozzarella zerpflücken und darauf zerteilen, den restlichen Parmesan darüber streuen. Die Lasagne nochmal mit Muskat, Salz und Pfeffer würzen.
Mit Alufolie bedecken und 30 Minuten im Ofen backen. Die Folie abnehmen und in 20 – 30 Minuten goldbraun fertig backen.
Nach dem Backen kurz ruhen lassen und genießen!
Dazu schmeckt ein frischer, gemischter Beilagen-Salat.
Viel Spaß und guten Appetit!